Die besten Orte in der Schweiz, um landestypische Gerichte zu probieren

Zürcher GeschnetzeltesSchweizer Alpen – Tartiflette

Die Tartiflette wurde in der Nähe der französisch-schweizerischen Grenze im Departement Haute-Savoie erdacht, wo auch der Reblochon-Käse herkommt. Den Käse gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert, die Tartiflette erst seit den 1980ern. Heute ist Tartiflette in den meisten Skigebieten, insbesondere in der Schweiz und Rom, ein Grundnahrungsmittel. Dieses rustikale Gericht besteht aus dünn geschnittenen Kartoffeln, geräucherten Speckstückchen, karamellisierten Zwiebeln und natürlich nussigen, cremigen, unwiderstehlichen Reblochon-Käse.

Zürich – Zürcher Geschnetzeltes

Zürcher Geschnetzeltes sind ein fast schon legendäres Nationalgericht und mit Sicherheit ein herzhaftes, winterliches Essen. Es besteht aus Kalbfleisch, Kälbernieren und Bries, in einer Sosse aus Zwiebeln, Butter, Weisswein, Sahne und Pilzen und kommt ursprünglich aus der dynamischsten deutschsprachigen Stadt der Schweiz, Zürich, hat aber mittlerweile seinen Weg auf die Speisekarten im ganzen Land und darüber hinaus gefunden.

Wallis – Raclette

In den kühleren Monaten des Jahres findest man in fast jedem Gasthaus den unwiderstehlichen und markanten Duft von geschmolzenem Raclettekäse. Raclette ist ein lokaler Käse aus dem Wallis, der üblicherweise langsam über dem Feuer gegrillt wird, wobei die einzelnen Schichten zu Salzkartoffeln, Gurken und Zwiebeln abgeschabt werden. Moderne Raclettes finden sich mittlerweile in vielen Privathaushalten in der Schweiz und weltweit. Mit Freunden und Familie Raclette-Käse-Scheiben schmelzen, Fleischstückchen braten und dazu gemütlich ein Gläschen Fendentwein trinken. Mittlerweile wird das Raclette auch weniger traditionell benutzt, und man kocht darauf asiatische oder italienische oder andere Spezialitäten aus aller Welt. Hier kann sich jeder selbst bedienen und sich genau das zubereiten, was er möchte. Praktischer ist nur ein Catering-Service, wie z. B. Prestige Catering in Zürich.

Bern – Berner Rösti

Ein weiteres weltbekanntes Nationalgericht der Schweiz sind die Berner Rösti. Es besteht aus dünn gehobelten Kartoffeln, die knusprig und goldgelb gebraten werden. Obwohl niemand weiss, wann der erste Rösti hergestellt wurde, wird es schon seit Menschengedenken von den Bauern im Kanton Bern zum Frühstück gegessen. Heute sind sie auf jeder Speisekarte im ganzen Land zu finden. Berner Rösti sind herzhaft und unwiderstehlich, besonders in der kalten Jahreszeit. Sie werden mit salzigem Speck, Spiegelei und geschmolzenem Raclettekäse, scharfen Gurken und eingelegten Perlzwiebeln serviert.

Alpen – Fondue

Das Fondue ist so sehr mit der Schweiz verbunden, dass es schon fast klischeehaft wirkt, aber natürlich ist dieses Gericht für immer unauslöschlich in dem traditionellen Gewebe des Landes verewigt. Seit Jahrhunderten essen die in den Bergen lebenden Schweizer im Winter Brot und Käse als warmes Fondue. Heute wird es Touristen und Einheimischen vom Herbst bis zum Frühjahr in Gasthäusern und Restaurants überall im Land serviert. Hierbei wird ein rustikales Bauernbrot in landestypischen, geschmolzenen Fonduekäse getaucht, der mit Weisswein und Knoblauch verfeinert, über einer offenen Flamme blubbert. Dazu trinkt man einen süffigen Weisswein, gefolgt von einer Tasse Tee, oder auch einem Schnaps, um das ganze abzurunden.
Graubünden – Nusstorte

Natürlich dürfen im Schokoladenland Schweiz die Nachspeisen nicht zu kurz kommen. Als Bündner Nusstorte oder Engadiner Nusstorte bekannt, stammt diese Leckerei aus dem Kanton Graubünden. Jede Bäckerei im ganzen Kanton hat ihr eigenes geheimes Familienrezept, aber grundsätzlich besteht sie immer aus Mürbeteig mit Sahne, karamellisiertem Zucker und gehackten Walnüssen.

Damit ist jedoch nur eine winzige Auswahl an Speisen und Spezialitäten abgedeckt, die man in der Schweiz finden kann, denn jeder Kanton und jeder Ort hat seine ganz eigenen traditionellen Rezepte und Schmankerln.